Weiterbildung der FHNW zu Long COVID und ME/CFS startet im Oktober

Weiterbildung der FHNW zu Long COVID und ME/CFS startet im Oktober

Die vierteilige Online-Reihe vermittelt Wissen für die fachgerechte interdisziplinäre Begleitung von Long COVID- und ME/CFS-Betroffenen. Auch Betroffene und Angehörige sind willkommen.

Long COVID und ME/CFS können neben körperlichen und kognitiven Beschwerden weitreichende Folgen für Alltag, Schule, Arbeit und soziale Teilhabe haben. Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen stehen deshalb vor der Aufgabe, Betroffene angemessen zu beraten und potenziell schädliche Interventionen zu vermeiden.

Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW bietet vom 22. Oktober bis 12. November 2026 die Weiterbildungsreihe «Long COVID & ME/CFS: verstehen und interdisziplinär fachlich adäquat begleiten» an. In vier jeweils zweistündigen Online-Modulen vermitteln Fachpersonen aus Medizin, Physiotherapie, Psychotherapie, Sozialer Arbeit, Recht, Pflege, Schule und Kindesschutz praxisnahes Wissen.

Das erste Modul behandelt medizinische Grundlagen sowie Pacing (Energiemanagement) und ist Voraussetzung für die weiteren Module. Danach folgen psychologische und psychosoziale Perspektiven, sozialversicherungsrechtliche Fragen mit Fokus auf die Invalidenversicherung sowie die Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Alltag, in der Schule und im Kindesschutz.

Die Reihe richtet sich insbesondere an Fachpersonen aus Sozialer Arbeit, Bildung, Gesundheitswesen, Psychotherapie, IV, KESB und Case Management. Betroffene und Angehörige sind ebenfalls willkommen.

Die Module finden am 22. und 29. Oktober sowie am 5. und 12. November jeweils von 15.30 bis 17.30 Uhr online statt. Die Teilnahme kostet 90 Franken pro Modul. Das erste Modul ist ein Pflichtmodul. Anmeldeschluss ist der 22. September 2026.

Weitere Informationen und Anmeldung: Website der FHNW