Forum Long Covid und ME/CFS

Forum Long Covid und ME/CFS

Am 26. November diskutiert ein neues Online-Forum der FHNW ein Behandlungskonzept bei Long COVID und fragt nach Möglichkeiten, Grenzen und praktischer Anwendbarkeit. Fachpersonen, Betroffene und Angehörige sind willkommen.

Welche Erklärungsansätze und Behandlungsmodelle gibt es bei Long COVID und ME/CFS und wie lassen sie sich einordnen? Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW startet ein neues Online-Forum, das aktuelle Entwicklungen und Kontroversen aufgreifen und fachlich einordnen will.

Das Forum ist als Ergänzung zum vierteiligen FHNW-Fachseminar geplant und soll zweimal jährlich stattfinden. Im Zentrum stehen der aktuelle Wissensstand und klinische Einordnungen.

Beim ersten Forum am 26. November geht es um nervensystemorientierte beziehungsweise neuroplastische Ansätze. Die FHNW hält fest, dass diese Ansätze an Bedeutung gewinnen, zugleich aber unterschiedlich verstanden und eingeordnet werden. Das kann es Betroffenen und Fachpersonen erschweren, sich in diesem Feld zurechtzufinden.

«Ein neues Format für aktuelle Fragen»

Dr. med. Katrin Bopp vom Universitätsspital Basel stellt ein multimodales, interprofessionelles Behandlungskonzept vor. Sie erläutert zentrale Elemente des zugrunde liegenden Erklärungsmodells und berichtet von ihren klinischen Erfahrungen. Anschliessend sollen im Gespräch mit Dr. phil. Cornelia Rüegger Möglichkeiten, Grenzen und die praktische Anwendbarkeit des Konzepts diskutiert werden. An der anschliessenden Diskussion beteiligt sich auch Cédric Habermacher, Präsident von CFS Hilfe Schweiz.

Das Forum richtet sich an Fachpersonen aus Sozialer Arbeit und angrenzenden Bereichen, darunter Gesundheitswesen, Schule, IV und Case Management. Betroffene und Angehörige sind ausdrücklich willkommen.

Das Online-Forum findet am 26. November 2026 von 16.30 bis 18.00 Uhr statt. Die Teilnahme kostet CHF 50; für Betroffene und bei Bedarf gilt ein reduzierter Tarif von CHF 30. Anmeldeschluss ist der 23. November 2026.